Grundlage · FPS-Ratgeber
DPI und eDPI erklärt: Sensitivität vergleichbar machen
eDPI verbindet Maus-DPI und Ingame-Sensitivität zu einem Vergleichswert innerhalb desselben Spiels. Mehr kann die Zahl nicht leisten.
Das Wichtigste
- eDPI = Maus-DPI × Ingame-Sensitivität.
- Der Wert ist nur innerhalb desselben Spiels direkt vergleichbar.
- Windows-Zeigergeschwindigkeit und Beschleunigung können außerhalb des Raw-Inputs mitwirken.
- Eine konstante, kontrollierbare Einstellung ist wichtiger als ein Profi-Wert.
Die eDPI-Formel
Multipliziere die eingestellten Maus-DPI mit der Sensitivität im Spiel. 800 DPI und eine Sensitivität von 1,0 ergeben 800 eDPI. 400 DPI und 2,0 ergeben im selben Spiel ebenfalls 800 eDPI.
Der Wert hilft, zwei Einstellungen innerhalb eines Spiels grob gleichzusetzen. Unser eDPI-Rechner übernimmt die Rechnung direkt im Browser.
Was eDPI nicht abbildet
Spiele verwenden unterschiedliche Skalen und Blickfeldberechnungen. 800 eDPI in CS2 entsprechen deshalb nicht automatisch 800 eDPI in einem anderen Shooter. Zoom-Sensitivität, Auflösungsskalierung spezieller Eingabemodi und Mausbeschleunigung können den Vergleich zusätzlich verändern.
DPI sagen außerdem nichts über deine reale Bewegung in Zentimetern pro vollständiger Drehung aus. Für spielübergreifende Vergleiche ist cm/360 die aussagekräftigere Größe, benötigt aber die jeweilige Spielkonstante.
Eine eigene Sensitivität finden
Beginne mit einer Einstellung, bei der du ohne Verkrampfung drehen und zugleich kleine Ziele kontrollieren kannst. Nutze einige Tage dieselbe Basis, statt nach jeder schlechten Runde zu wechseln. Passe in kleinen Schritten an und beobachte, ob Überziehen, zu kurze Drehwege oder Platzprobleme reproduzierbar auftreten.