Einstellungsratgeber · Hardware-Ratgeber
War Thunder 2.59.0.43: Der Patch fixt VR-Zittern und Startfenster, einen Bildrate-Fix nennt er nicht
Update 2.59.0.43 meldet ein VR-Bild, das unter DirectX 11 zitterte, und ein Startfenster, das stehen blieb. Einen Fix für die Bildrate enthält die Patch-Meldung vom 1. Oktober 2026 nicht.
Das Wichtigste
- Im Grafik-Kapitel des Patches steht genau ein Eintrag: Ein Bug, der das VR-Bild unter der DirectX-11-API zittern ließ, ist behoben.
- Einen Fix für Bildrate oder Ruckler führt die Meldung nicht; weiter reicht die Ableitung nicht.
- Als Hebel dokumentiert Gaijin die Treiberpflicht und den Start mit minimalen Grafikeinstellungen über -safe, Letzteres im Linux-Teil der FAQ.
Was der Patch behebt – und was nicht
Gaijin meldete Update 2.59.0.43 am 1. Oktober 2026 um 07:31 UTC, 09:31 MESZ. Im Grafik-Kapitel steht ein einziger Eintrag: „A bug that caused the image in VR to jitter when using DirectX 11 API has been fixed.“ Außerdem nennt der Post ein Start-Splash-Fenster, das teils stehen blieb, und zwei Mac-Abstürze: Cockpit-Wechsel mit Spiegeln sowie die Meldung (libev) select, err=22. Zur Bildrate enthält der Post keinen Eintrag; er hält selbst fest, dass seine Notizen nur Schlüsseländerungen abbilden.
Wer eines dieser Fehlerbilder kennt, spielt zuerst den Build ein und prüft danach neu – gemeldet sind diese Punkte als behoben, nicht als verbessert. Zwischen dem 17. September und dem 1. Oktober 2026 listete Steam sechs Build-Meldungen (2.59.0.11 bis .43) über der Hauptversion Sky Odyssey vom 16. September 2026, die selbst kein Leistungskapitel nennt. Bei 78.712 gleichzeitigen Spielern (Steam-Schnittstelle, 2. Oktober 2026, 18:07 MESZ) trifft jeder Build viele Systeme.
Der dokumentierte Notfallweg: minimal starten
Blockieren fehlerhafte Einstellungen den Start, beschreibt die offizielle deutsche FAQ einen Ausweg: Im War-Thunder-Verzeichnis startet ./aces -safe -mode:windowed -resolution:1280x720 das Spiel neu. Die Liste erklärt -safe mit minimalen Grafikeinstellungen, beide -mode-Varianten mit Fenster- bzw. Vollbildmodus und -resolution:WidthxHeight mit einer festen Auflösung. Diese Zeile steht im Linux-Abschnitt der FAQ; für Windows ist sie dort nicht dokumentiert.
Pflicht bleibt der Treiber: „Für War Thunder benötigst du stets die aktuellsten Treiber für deine Videokarte.“ Im Linux-Block ergänzt die Seite 720p mit Vulkan und Treiber, die nicht älter als sechs Monate sind.
Zwischen Start und Empfehlung liegen zwölf Gigabyte
Das Store-Datenblatt (Stand 2. Oktober 2026, 18:07 MESZ) zieht die Grenzen weit. Minimal: Windows 10 64-Bit, Dual-Core mit 2,2 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher, DirectX-11-Karte der Klasse Radeon 77XX oder GeForce GTX 660, Mindestauflösung 720p und 70 GB Speicherplatz. Empfohlen: Windows 10 oder 11, ein Core i5 oder Ryzen 5 3600 oder besser, 16 GB Arbeitsspeicher, GeForce 1060 oder Radeon RX 570 oder höher, DirectX 12 und 95 GB Speicherplatz. Dazwischen liegen zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher und ein großer Sprung bei der Grafikleistung – dort sitzt die Kauffrage. Die Herstellerseite zählt den Speicher getrennt davon: 21,5 GB für den minimalen Client und 60,2 GB für den Voll-Client (abgerufen 2. Oktober 2026, 18:09 MESZ).
Ruckler im Bodenformat: Frametime statt Spitzenswerte
Die Playoffs der WTCS Challenger League Major III liefen im 4-gegen-4-Bodenformat; die Spieltage waren am 3./4. und 10./11. Oktober 2026, je ab 16:40 MESZ. Wer so spielt, hängt an gleichmäßigen Frametimes und am Netz, nicht am FPS-Maximum. Die Ursachen sind getrennte Fragen: ob die eigene CPU oder die Grafikkarte bremst (CPU- oder GPU-Limit), was 1-Prozent-Lows über die Gleichmäßigkeit aussagen, wie Shader-Stutter von anderen Mustern zu trennen ist und wie Packet Loss auf den Ping wirkt.
Was du beim Kauf beachtest
Der Einstieg kostet nichts: Das Datenblatt führt War Thunder als kostenlos spielbar, mit Käufen im Spiel (Stand 2. Oktober 2026). Geld fließt höchstens in dein System – und dort entscheidet die Klasse. Wer bei 4 GB Arbeitsspeicher oder einer Karte der Mindestklasse landet, bleibt in dem Bereich, den das Datenblatt als Start ausweist; empfohlen sind 16 GB sowie GeForce 1060 oder Radeon RX 570. Nach Leistungsziel ordnet RAM für Gaming-PCs ein, die passende Sparklasse klärt Gaming-PC günstig kaufen.
Pragmatische Einordnung
2.59.0.43 ist ein Bugfix-Build, kein Performance-Build. Wer nach dem Update flüssiger spielen will, arbeitet die gedeckten Punkte ab: Build einspielen und neu prüfen, Treiber aktuell halten, im Fehlerfall minimal starten. Liegt dein System unter der empfohlenen Klasse, sitzt dort der Hebel.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen: War Thunder Performance 2026
Braucht War Thunder nach dem Patch neue Einstellungen?
Die Meldung vom 1. Oktober 2026 nennt keine neuen Grafikoptionen und keinen Bildrate-Fix; über Einstellungen sagt sie nichts. Prüfe nach jedem Build, ob dein Start sauber durchläuft.
Warum ruckelt War Thunder trotz guter Hardware?
Spitzen-FPS und gleichmäßige Frametimes sind verschiedene Fragen. Voller Grafikspeicher, Shader-Stutter, Drosselung durch Wärme und Packet Loss sind eigene Ursachen.
Startet War Thunder gar nicht mehr?
Die FAQ beschreibt für den Linux-Client den Neustart mit ./aces -safe -mode:windowed -resolution:1280x720 im War-Thunder-Verzeichnis; -safe bedeutet minimale Grafikeinstellungen. Für Windows ist diese Schreibweise dort nicht dokumentiert. Bleibt der Fehler, nennt die FAQ die Privatnachricht an Moderatoren oder Administratoren im Forum.
Quellen
- Patch-Meldung des Entwicklers Gaijin: Update 2.59.0.43
- Meldekanal des Entwicklers Steam-News-Liste zu War Thunder mit den Build-Meldungen 2.59.0.11 bis 2.59.0.43
- Hersteller-FAQ Offizielle deutsche Spiel-FAQ zu Treibern, Startparametern und Anforderungen
- Store-Datenblatt Steam Store DE mit Mindest- und empfohlenen Anforderungen
- Nachfrage-Schnittstelle der Plattform Gleichzeitige Spieler zu War Thunder
- Esport-Meldung des Entwicklers Playoffs der WTCS Challenger League Major III mit Sendezeiten
- Update-Meldung des Entwicklers Das große Update Sky Odyssey ist da